Das FruFloRa©-Prinzip

Ganzheitlich wirksame und harmonisch duftende Kompositionen erstellen

Was ist das FruFloRa©-Prinzip?

Nach mittlerweile knapp 20 Jahren Praxiserfahrung und über 10.000 erstellten Duftkompositionen hat Ingrid Karner das FruFloRa©-Prinzip entwickelt. Es dient zur Erstellung von angenehm duftenden und ganzheitlich wirkenden Duftkompositionen aus 100% naturreinen ätherischen Pflanzenölen und Extrakten. Die Erstellung von Mischungen nach Kopf-Herz-Fußnoten wurde weiterentwickelt: das FruFloRa©-Prinzip orientiert sich an den Dosierungsrichtlinien der Kopf-Herz-Fuß-Mischungen, die Zuordnung der Öle ist aber anders als in der Fachliteratur.

Wie funktioniert’s genau?

Die Zuordnung der naturreinen ätherischen Öle und Extrakte zu Kopf-(„Fru“), Herz-(„Flo“) und Basisnoten („Ra“) erfolgt beim „FruFloRa©-Prinzip“ ausschließlich nach dem Pflanzenteil, aus dem der Duft gewonnen wird. Diese Mischungen wirken erfahrungsgemäß ganzheitlich stärker als die Verwendung von Komponenten aus nur einer oder zwei Duftebenen (z.B. nur Zitrus- und Blütenöle).

Ausnahmen:

  • Patchouli wird aus den Blättern gewonnen, ist aber sehr intensiv erdig im Duft. Dieses ätherische Öl sollte nur gering dosiert und nie als alleinige Flo-Note verwendet werden.
  • Nadelöle aus Silbertanne, Weißtanne, Fichte, Kiefer und Douglasie werden aus den „Blättern“ (Nadeln) und Zweigen (Holz) gewonnen. Hier erfolgt die Dosierung entweder als Herz- ODER als Basisnote – je nach Duftvorliebe.
  • Joker: Vanille wird aus den Früchten (Schote) gewonnen, kann aber sowohl als Fru-, Flo- oder als Ra-Note dosiert werden – je nach Duftvorliebe.

Entspannungs-Mischung nach dem FruFloRa©-Prinzip

Vanille als Fru-Note:
3 Tr. Vanille Extrakt
2 Tr. Lavendel
1 Tr. Sandelholz
in 10ml Mandelöl
Vanille als Ra-Note:
3 Tr. Mandarine rot
2 Tr. Lavendel
1 Tr. Vanille Extrakt
in 10ml Mandelöl

„Atemwohl-Mischung“ nach dem FruFloRa©-Prinzip

Weißtanne als Flo-Note:
3 Tr. Wacholderbeere
2 Tr. Weißtanne
1 Tr. Benzoe
in 10ml Mandelöl
Weißtanne als Ra-Note:
3 Tr. Zitrone
2 Tr. Myrte ct. Myrtenylacetat
1 Tr. Weißtanne
in 10ml Mandelöl

Die o.a. Mischungen duften ausgewogen und sehr angenehm – kein Duft „sticht“ hervor. Das Mischungs-Ziel (z.B. Entspannung oder besseres Durchatmen) wird mit jeder Note, also auf jeder Ebene, erreicht.

Chakrenzuordnung

Des Weiteren kann auf diese Art und Weise eine sehr einfache Zuordnung zu den Chakren (Energiezentren) erfolgen:

  • Kopfnoten („Fru“) aus Früchten & Samen: Kronen- und Stirnchakra
  • Herznoten („Flo“) aus Blättern: Kehlchakra
  • Herznoten („Flo“) aus Blüten: Herz- und Solarplexuschakra
  • Basisnoten („Ra“) aus Hölzern, Harzen und Wurzeln: Sexualchakra, Wurzelchakra

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Die Zuordnungen zu Kopf-Herz-Fußnoten nach dem FruFloRa©-Prinzip entsprechen NICHT den Zuordnungsangaben in der Fachliteratur. Es handelt sich um ein anderes Zuordnungsprinzip. Lassen Sie sich bitte nicht verwirren: wenn Sie nach dem FruFloRa©-Prinzip mischen ist ausschließlich der Pflanzenteil, aus dem der Duft gewonnen wird, relevant für die Dosierung. Die Wirkung von FruFloRa©-Mischungen ist in der Regel stärker als jene von „normalen“ Mischungen. Die Mischungen wirken ganzheitlich, also auch auf das Energiesystem des Menschen.

 

Wie geht man beim Mischen vor?1

Mischungen aus maximal drei bis fünf Ölen haben sich am wirkungsvollsten erwiesen. Die ätherischen Öle ergänzen einander durch verschiedene Inhaltsstoffe und bilden „Synergien“. Gerade Lavendelöl soll in Mischungen die Wirkung verstärken.

  1. Kennzeichnen Sie sowohl Fläschchen als auch Verschlüsse. Denn nichts ist ärgerlicher, als den Verschluss für Nelkenöl auf ein Fläschchen mit Rosenöl zu schrauben.
  2. Was will ich mit der Mischung erreichen? (z.B. entspannen)
    Beginnen Sie mit einer Klärung, welches Resultat Sie erzielen wollen und suchen Sie danach die passenden Öle aus jeder Duftebene aus.
  3. Welche Anwendungsart kommt in Frage? (z.B. Reflexzonenöl)
  4. Welche Basissubstanzen kommen in Frage? (z.B. Mandelöl, Hydrolate)
    Nachdem sämtliche in Frage kommenden fetten Öle, Pflanzenfette oder auch Hydrolate aufgelistet wurden, entscheidet man sich für
    1 bis 3 davon.
  5. Welche ätherischen Pflanzenöle verwende ich? (z.B. Mandarine, Lavendel, Vetiver)
    Von den in Frage kommenden ätherischen Pflanzenölen entscheidet man sich für ca. 3-6 verschiedene.

    • Mischen Sie anfangs keine Öle mit gegenteiligen Wirkungen
    • Verpacken“ Sie „heilsame“ aber abgelehnte Düfte in „schöne“ Düfte
    • Beginnen Sie mit wenig oder prüfen Sie die Mischung auf einem duftfreien Papierstreifen, mit dem Sie vor Ihrer Nase fächeln. Das Erhöhen der Dosierung ist immer möglich.
    • Zum Schluss können Sie mit einem Tropfen eines Öls mit sehr gegensätzlichem oder verstärkendem Duft das Gesamtbild Ihrer Mischung abrunden oder kontrastieren.
  6. Festlegen der Gesamtmenge
  7. Berechnung der Dosierung der Basissubstanzen
  8. Berechnung der Dosierung der ätherischen Öle
  9. Schreiben Sie das Mischverhältnis (Rezeptur) auf, sodass Sie die gelungene Mischung auch zu einem späteren Zeitpunkt wiederherstellen können. Sie wissen damit später auch, was eventuell zu einer Hautreizung oder Allergie führte.
  10. Abfüllen: Verwenden Sie saubere leere Mischbehälter (Fläschchen).
  11. Machen Sie bei Anwendungen auf der Haut vorher einen Verträglichkeitstest auf der Innenseite des Unterarms. Warten Sie einige Stunden. Machen Sie ihn vor allem dann, wenn Sie nicht sicher sind, ob die betreffende Person die Mischung vertragen wird oder wenn es sich um eine sehr empfindliche Person (Kind, sehr alter Mensch, Allergiker*innen etc.) handelt.

1 Die Informationen zur Vorgehensweise bei der Erstellung einer Komposition werden nur für private Zwecke zur Verfügung gestellt. Die kommerzielle Verwendung der Aufstellung z.B. zu Ausbildungszwecken ist nicht gestattet. Das FruFloRa©-Prinzip geben wir aber unter der Angabe der Quelle („© Ingrid Karner – aromainfo.at“) für kommerzielle Zwecke frei. 

Hier… können Sie sich die o.a. Informationen als pdf zum Ausdrucken downloaden.